Noch in den, zum Teil Jahre später geschriebenen, Schülerberichten von den verschiedenen Olympiaden kann man die große Begeisterung der Schreiber lesen. Man fiebert geradezu nochmals mit den wettkämpfenden Kindern mit.

Die fünfte Klasse steht das ganze Schuljahr lang im Zeichen des klassischen Griechenlands. Der Erzählstoff rankt sich einzig um die Götter und Helden dieser Zeit. Die Kinder bangen in den Erzählungen mit ihren Helden mit. Sie leiden und siegen mit. Wie kann es da anders sein, als dass Begeisterung, Kampfesgeheul und Siegesgeschrei die Kinder ganz und gar erfassten, wenn sie einen Tag ihres Lebens noch einmal selbst echte griechische Helden sein dürfen!?

An einem heißen Sommertag im Juli 2012 veranstalteten wir, die 5 / 6 Klasse, mit den Schülern der 5. Klasse Freiburg Wiehre auf dem gesamten Schulgelände unsere Olympiade. Jeder Teilnehmer brachte eine feine Speise für unser Buffet mit. So hatten wir eine große Auswahl an leckeren Sachen.

Nachdem wir alle Stationen für den Wettkampf gerichtet hatten, schlüpften wir in unsere selbst genähten antiken Gewänder. Wir wurden in einzelne Gruppen von je 6 Kämpfern eingeteilt und unterschieden uns durch verschiedenfarbige Gürtel und beschriftete Fahnen auf denen zu lesen war Athen, Sparta, Marathon u.s.w. Zu bewältigen waren: Speerwerfen, Tauziehen, Ringen, Wagenrennen, Marathon, Sprint und Weitsprung. Manche Disziplinen wurden einzeln oder als Team gewertet. Obwohl ich nicht bei den besten war, erlebte ich einen Tag voller Spaß und Freude. Am Ende des Turniers gab es eine Siegerehrung mit einer Medaille in der ein Keks verpackt war.

Noemi und Nathanael


 

2009 hatte unsere Doppelklasse Olympiade. Wir und eine weitere Klasse von der Freien Waldorfschule Freiburg Wiehre wurden gemischt und in kleine Grüppchen aufgeteilt, die nach antiken griechischen Städten benannt wurden. Verkleidet mit einem langen weißen Hemd, ein Schild in der Hand und einen Helm auf dem Kopf, traten wir in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an, wie z.B. das Speerwerfen, das Wagenrennen, das Ringen und Tauziehen und vieles mehr!

Am Ende des Tages wurden die Sieger geehrt, aber alle Teilnehmer bekamen einen Lorbeerkranz. Nach diesen Erfahrungen konnten wir uns in die alte Zeit der Griechen hinein versetzen und wir haben neue Stärken unserer Teamarbeit aufgebaut.

Paulina

Fast schon sechs Jahre ist es jetzt bereits her, da haben wir an einer riesigen Olympiade teilgenommen. Von nah und fern kamen Waldorfschüler, die sich in den griechischen Disziplinen messen wollten. Es war eine große Veranstaltung, die auf dem Segelflugplatz in Hütten stattfand.

Alle Schüler wurden auf die verschiedenen griechischen Götterhäuser aufgeteilt und versuchten, den Sieg im Namen ihrer Fahne zu erringen. Es gab die unterschiedlichsten Disziplinen zu bewältigen, entweder im Alleinkampf, wie beim Ringen, Speerwerfen oder Sprinten oder in Gruppenaufgaben, wie dem Marathonlauf, bei dem es auf jede Person in der Gruppe ankam.
Als Vorarbeit begannen wir allerdings schon ein Jahr vorher zu trainieren. Jeder Morgen in der Schule begann mit einem Marathonlauf rund um das Schulgelände. Dann wurde Speerwerfen und Diskuswerfen geübt. Außerdem bemalten wir uns alle einen Gürtel mit griechischen Mäandern, den wir bei der Olympiade dann trugen.

Dieses Training sorgte dafür, dass wir eine größere Ausdauer erhielten, sowie Willensstärke, Mut und Kraft steigerten. Es macht dann auch große Freude, seine erlernten Fähigkeiten bei der Olympiade mit anderen zu messen.

Valentina

Die Olympiade war ein großes Ereignis für uns Schüler. Doch bevor es so weit war, wurden einige Vorbereitungen getroffen. Es wurde uns das Speerwerfen, Diskuswerfen, Weitspringen, Wettrennen und Ringen gelehrt. Zudem bastelten wir uns griechische Kostüme, Schilder und Speere und übten einen Phalanx-Lauf. Zu guter Letzt wurden quasi als Hommage an die alten Griechen, griechische Verse einstudiert.

Als der große Tag gekommen war, begann die Vorstellung mit dem Phalanx-Lauf, dabei liefen wir in Form der griechischen Phalanx über den Thingplatz, mal langsam, mal etwas schneller, hin und her.
Als das, meiner Meinung nach, gut gelungen war, wurde die Olympiade mit den Wettkämpfen fortgesetzt. Nun hieß es, all die einstudierten Sportarten zu meistern, um dann als Sieger einen Kranz zu bekommen. Zum Schluss der Versammlung gab es ein großes Festessen und alle, zumindest ich und das nicht nur, weil ich zwei Kränze gewonnen hatte, waren überglücklich.

Aaron

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