Landwirtschaftspraktikum Betriebspraktikum Sozialpraktikum

Zweimal vier Wochen der 9. Klasse werden dem Landwirtschaftspraktikum gewidmet. Ob mit Tieren, oder mehr mit Gemüse, Obst und Beeren, vier Wochen lang schöne, interessante und weniger schöne Erfahrungen in der Fremde.

Der Februar der 10. Klasse war einem vierwöchigen Betriebspraktikum gewidmet. Die Schüler/innen sollen sich selbstständig einen Betrieb ihres Interesses aussuchen und sich selbständig dort bewerben und vorstellen. Während dieser vier Wochen sollen sie einen intensiven Eindruck der Arbeitswelt bekommen.

Bei der Betriebswahl achten die verschiedenen Schüler auf die verschiedensten Gesichtspunkte: die einen benutzen das Praktikum zur Berufs-orientierung und andere nutzen es als Gelegenheit, einmal in ihrem Leben etwas zu machen, was sie wahrscheinlich nie wieder tun werden. Betriebspraktika wurden in verschiedenen Betrieben in Wohnortsnähe dereinzelnen Schüler/innen absolviert z. B: Bäckerei/Konditorei, Schreinerei, KFZ Betriebe, Lebensmittelmärkte, Gasthöfe/Restaurants, Schneidereien, Gärtnereien, Apotheken ... Aber auch in derFerne wie z. B: beim Geigenbauer in Nürnberg wurden tolle Erfahrungen gesammelt oder in Idar-Oberstein in einer Edelsteinfabrik. Eine Erfahrung, die eigentlich alle machen, ist, dass es egal ist, für welchen Beruf man sich entscheidet, denn über kleinere oder größere Zeiteinheiten hinweg wiederholt sich früher oder später jede Arbeit immer wieder. Für viele ist das ein erschreckendes Aufwachen, dasseigentlich alle arbeitenden Erwachsenen, egal in welchem Beruf, ihr ganzes Leben lang tagein tagaus dieselbe Arbeit verrichten.


Mein Betriebspraktikum absolvierte ich in der Konditorei des Café Ell in Sankt Blasien. Zum Teil ist die Arbeit körperlich anstrengend, doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran, sowie an den frühen Beginn der Arbeitszeit. Ich durfte eigentlich bei allem mithelfen, jedoch bei den Torten am wenigsten.

Veronika

Ich hatte ein besonderes Praktikum, in einer Geigenbauwerkstatt in Nürnberg, wo ich das Handwerk anhand der Restauration eines Familiencellos lernen und erleben durfte. Dadurch lernte ich besonders diesen Bereich des Handwerks kennen. Die extreme Feinarbeit dieses Berufes kann ich mir nicht als meinen ausschließlichen Lebensinhalt vorstellen, obwohl mir die Arbeit viel Spaß gemacht hat.

Dorothea


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