Einleitung Handarbeit Werkunterricht
Malen und Zeichnen Eurythmie Klang- und Musik

 Eurythmie ist eine von Rudolf Steiner ins Leben gerufene Bewegungskunst, die sich vielleicht dadurch am meisten von anderen Bewegungskünsten unterscheidet, dass sie nicht primär an den Gesetzmäßigkeiten des physischen Leibes orientiert Gestik und Bewegung gestaltet, sondern aus der Beobachtung und Bewegung des Lebendigen.

Mit Hilfe modernster Technik ist es Forschern gelungen, die Luftbewegungen, die durch die Sprache erzeugt werden, in Bildern sichtbar zu machen, die wirklich erstaunliche Rauchbewegungen alleine durch das Aussprechen eines Lautes zeigen. Die Lautgesten in der Eurythmie entsprechen diesen Lautbewegungen in der Sprache genau. Eurythmie ist also wirklich „sichtbar gemachte Sprache“.

In der Waldorfschule unterrichten wir die Eurythmie ab der ersten Klasse. Beginnend mit rein spielerischer eurythmischer Darstellung von jahreszeitlichen Versen oder Spielchen, lernen die Schüler in der Mittelstufe richtig das Alphabet und auch die Toneurythmie kennen und selbst darstellen. In der Oberstufe werden dann große Werke erarbeitet, die beim Eurythmie-Abschluss in beeindruckenden Leistungen der Schüler gipfeln.

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